Cornelia Montani

Cornelia Montani

Die Ballade vom traurigen Café

„Die kleine Stadt ist trostlos; da ist nicht viel ausser der Baumwollspinnerei, den Hütten für die Arbeiter, einer Kirche mit zwei bunten Glasfenstern und einer schäbigen Hauptstrasse. Das grösste Haus, in der Mitte der Stadt, ist mit Brettern vernagelt und droht einzustürzen“.

So beginnt Carson McCullers Novelle «Die Ballade vom traurigen Café». Doch das vernagelte Haus kannte bessere Zeiten – erst als Kaufladen, wo Miss Amelia allerlei Landesprodukte und den selbstgebrannten Whisky verkaufte, später gar als Café. Entstehung und Beliebtheit verdankt das Café einem Buckligen, der eines Tages zerlumpt und mutlos bei Miss Amelia auftaucht und sich als ihr Vetter Lymon vorstellt. Zur Verblüffung aller nimmt die unnahbare Miss Amelia den Buckligen bei sich auf, kümmert sich sogar liebevoll um ihn.

Dank seines unbekümmerten Wesens und Miss Amelias erstaunlicher Wandlung zur Gastgeberin wird das Café bald zum warmen, hellen Treffpunkt des Ortes. Während hier die Menschen ihr neues Glück geniessen, sinnt in einem fernen Zuchthaus ein Mann auf Rache.

Kaum entlassen, kehrt dieser in die Stadt zurück. Und da findet er einen unerwarteten Komplizen für seine düsteren Pläne. Für Tennessee Williams war Carson McCullers «eine der bedeutendsten modernen Autorinnen Amerikas, wenn nicht der Welt.»

www.cornelia-montani.ch

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Eintritt: 25.-, Gönner 20.-, Jugendliche 18.-

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